
Bücher Kuppitsch
Die Wiener Buchhandlung Kuppitsch hat eine lange Tradition. Sie wurde 1789 gegründet, das Jahr in dem die Französische Revolution ausbrach. Bis heute zeichnet sie das aus, was als einziges langlebigen Erfolg erklärt: die Liebe zum Produkt.
50.000 lagernde Titel
Die Zentrale in der Schottengasse umfasst mehr als tausend Quadratmeter Verkaufsfläche. Auf drei Stockwerken gibt es über 50.000 lagernde Titel, neben Büchern auch Musik-CDs, Hörbücher und DVDs. Die Dependance auf dem Campus im alten AKH bietet darüber hinaus eine umfangreiche Fremdsprachenabteilung und zahlreiche Sonderangebote.
Nach der Gründung durch Theresia Racca übernahm Matthäus Kuppitsch das Geschäft. Bis 1849 war er Alleininhaber. Kuppitsch war ein anerkannter Wissenschaftler und besaß eine große philologische Privatbibliothek. Die Buchhandlung Kuppitsch befasste sich jahrelang mit dem wissenschaftlichen Antiquariat, zahlreiche umfangreiche Fachkataloge wurden erstellt und in alle Welt versandt.
Bewegte Geschichte
1886 trat Arnold Schlesinger, der Urgroßvater der jetzigen Besitzer, als Gehilfe in der Buchhandlung Kuppitsch ein, danach wurde er Mitinhaber, später Alleininhaber. 1938 brach über den Juden Schlesinger die Katastrophe herein. Seiner Tochter gelang die Flucht mit ihrer Familie, Arnold Schlesinger und seine Frau Amalie verübten Selbstmord. Nach dem Krieg erhielt Grete Günther, geborene Schlesinger, die Buchhandlung zurück. Seitdem wird sie von ihren Nachkommen geführt.
Schottengasse 4
1010 Wien

