Zuerst in Wien

Ein Star der Pop Art kommt nach Wien. Und teilt mit uns seine Faszination am Alltäglichen. Ob eine Ode an zwei Cheeseburger oder Mäuselabyrinth. Claes Oldenburg begeistert mit allem möglichen. Er prägt seit Jahrzehnten die Kunstlandschaft. Das Mumok zeigt die bisher ausführlichste Ausstellung von Oldenburgs Werken, und organisierte sie mit dem Künstler gemeinsam. Sie sehen Frühwerke aus den 60er Jahren ebenso wie Neues. Übrigens als erste auf der Welt, denn in dieser Form gab’s das noch nirgends. Damit verleiht der Künstler Wien den Pionierstatus. Nachdem wir die Ausstellung hierzulande bewundert haben, schickt man sie auf Reisen: nach Deutschland, Spanien und Amerika. Nutzen Sie die Gelegenheit und seien Sie unter den ersten, die in diesen Genuss von Oldenburgs Werken kommen! Von 4. Februar bis 28. Mai.



Kunst im Alltag

Pop Art ist sein Metier. Und die findet man nicht nur im Museum. Besonders der Alltag ist für Claes Oldenburg Inspiration und Ausstellungsraum. Er prägte die Performance- und Installationskunst und stellt monumentale Projekte in den öffentlichen Raum zahlreicher Metropolen. Worauf schaut er dabei? Ihn bewegen vor allem industriell gefertigte Objekte und damit verbundene Emotionen und Paradoxa. Wie kein anderer Künstler beschreibt und begreift Oldenburg Gegensätze und bastelt daraus seine Kunst. Besonders den traditionellen Gegensatz zwischen Kunstwerk und Ware, Betrachtung und Konsumverhalten. Was ist Kunst, was ist Alltag, was ist sogar kitschig und vulgär? Diese Begriffe wirbelt Oldenburg durcheinander und definiert sie neu.

Toilettenschlüssel und Mäusemuseum


Nicht nur das industrielle Objekt in diversen Varianten sehen Sie im Mumok. Auch zahlreiche andere Ikonen der Pop Art gibt’s hier. Zum Beispiel die Installation The Street mit ihren Grafitti-artigen Darstellungen des modernen Großstadtlebens. Außerdem widmet man einen Teil den Gegenständen des täglichen Gebrauchs. Die werden meist vernachlässigt. Oder wie viel Aufmerksamkeit schenken Sie Toilettenschlüssel, Badewanne und Lichtschalter? Aber keine Sorge, man widmet sich auch Anderem. Wie etwa Oldenburgs ersten Entwürfen von monumentalen Konsum-Objekten. Das Highlight der Ausstellung ist das begehbare Miniaturmusem in Form einer „Geometric Mouse“. Oldenburg sammelt dafür seit 60 Jahren hunderte von Gegenständen und zeigt damit eine ungeheure kulturelle Vielfalt. Gleichzeitig macht der Künstler auf deren Schattenseiten aufmerksam.


4
Feb 12
 

27
Mai 12
Claes Oldenburg
MUMOK
T: +43-1-525 00
E: info@mumok.at
Täglich 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr
www.mumok.at

MUMOK
MUMOK
MuseumsQuartier, Museumsplatz 1
1070 Wien
www.mumok.at
T: +43-1-525 00
E: info@mumok.at



TIPP DER REDAKTION
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