
Dorotheum
Das Dorotheum ist das älteste der großen Auktionshäuser der Welt. Es wurde 1707 durch Kaiser Joseph I. gegründet. Fast täglich finden in der Zentrale im Palais Dorotheum Versteigerungen von Bildern, Antiquitäten, Möbeln und Schmuck statt.
Mehr als 100 Spezialkataloge
Die angebotenen Objekte werden zuvor ausgestellt. Man kann sie auch in mehr als hundert Spezialkatalogen pro Jahr begutachten – und natürlich im Internet. Darüber hinaus gibt es im Palais Dorotheum in der Wiener Innenstadt eine Galerie, in der man die Exponate zu einem fixen Preis erstehen kann, einen Juwelier und eine Pfandleihe.
Dem Belehnungsservice verdankt das Dorotheum die wienerische Bezeichnung „Pfandl“. Ursprünglich hieß die Einrichtung „Versatz- und Fragamt zu Wien“. Die Übersiedlung ins ehemalige Dorotheerkloster 1787 brachte ihr den heutigen Namen ein. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Kloster abgetragen und an dessen Stelle das Palais Dorotheum nach Plänen des bekannten Ringstraßenarchitekten Emil von Förster errichtet. Der neue Sitz wurde 1901 eröffnet.
Starker Ausbau seit Privatisierung
2001 wurde der staatliche Betrieb privatisiert. Seitdem expandiert das Unternehmen stark. Zusätzlich zum Auktionshaus führt das Dorotheum Verkaufslokale, die insbesondere Schmuck anbieten. Insgesamt gibt es in Österreich 28 Standorte. Außerdem hat das Dorotheum internationale Repräsentanzen in Prag, Brüssel, Düsseldorf, München, Mailand, Zagreb, Tel Aviv, Rom, Florenz, Verona, London und Paris.
Dorotheergasse 17
1010 Wien

