
So entsteht „Kultur heute“
2,8 Personen beschäftigt der neue Spartensender ORF III für seine wochentägliche Sendung „Kultur heute“. Peter Fässlacher, Ani Gülgün-Mayr und ein redaktioneller Mitarbeiter als 0,8-Angestellter bilden die Redaktion des Kulturgeneraljournals. Hinter den Kulissen tüfteln allerdings noch viele weitere Hände, die für einen nahtlosen Ablauf des viertelstündigen Überblicks über die österreichische Kunst- und Kulturszene sorgen.
Von einer Idee zum Beitrag
„Wir sind ein kleiner Sender und darauf angewiesen, uns Hilfe von den Landesstudios zu holen, was auch im Sinne einer optimalen Synergienutzung ist“, erklärt Senderchef Peter Schöber. Der Arbeitstag des 2,8-köpfigen Teams beginnt um 10 Uhr mit einem Rundgespräch mit den Landesstudios. Nach einem Themensampling macht sich die Redaktion an die Arbeit, bespricht Moderationen und gestaltet den Sendungsablauf. Inzwischen erledigen Kollegen aus den Landesstudios Dreh und Schnitt der einzelnen Beiträge. Das Feintuning für die Sendung selbst erledigt wieder die ORF III-Redaktion.
Um 18 Uhr geht es mit den Moderatoren, einem Kameramann und einem Regieassistenten ins Studio 11 am Küniglberg. Das vollautomatisierte Studio wird vom Computer gesteuert – eine Ressourcenoptimierung, unter die auch die neue Produktionsweise fällt: Statt am Regieplatz wird die Sendung direkt am Schnittplatz aufgezeichnet und komplettiert. „Das ist die hektische Phase, aber die gehört wie das Salz in der Suppe zum Redaktionsalltag“, erzählt Schöber die letzten spannenden Minuten, bevor „Kultur heute“ On Air geht.

