
Ein Leben für die Kunst
Mexiko im Jahre 1925: Ein tragischer Unfall setzt dem unbeschwerten Leben der jungen Frida Kahlo (Salma Hayek) ein jähes Ende, sie ist monatelang ans Bett gefesselt. Doch ihr Lebensmut ist unerschütterlich. Schließlich greift sie zum Pinsel und entdeckt so die Malerei für sich als Therapie, in der sie ihre Gefühle zum Ausdruck bringt. Fasziniert von der Eindringlichkeit ihrer Bilder wird der Maler Diego Rivera (Alfred Molina) auf die junge Künstlerin aufmerksam. Es beginnt eine Liebesgeschichte, die verrückter und schillernder nicht sein könnte.
Frida Kahlos Vita ist so schwer greifbar wie ihre Gemälde. Diesen Mythos versuchte Regisseurin Julie Taymor in ihrer Inszenierung umzusetzen. Sie zeichnet das authentische Bild einer Frau, die sich weder von den Komplikationen ihrer Ehe noch von Krankheit und Schmerzen aufhalten lässt. Als würdige Hauptdarstellerin und Koproduzentin erwies sich Salma Hayek, der es viel Mühe kostete, den Film über ihr Idol umzusetzen. Mit dieser Hauptrolle schaufelte sich Hayek endgültig von ihrem Image als sexy Latina frei und erhielt 2003 eine Golden-Globe- und eine Oscar-Nominierung.

