Jazz Fest Wien 2010




Am 30. Mai eröffnete ein "rising star" das Jazz Fest. Der "Robbie Williams des Jazz", Jamie Cullum, verstand es, das Publikum zu begeistern.



Der fantastische Jazz-Musiker Bobby McFerrin ist nach wie vor hauptsächlich durch "Don't worry, be happy" bekannt. Am 2. Juli konnte man sich von seinen musikalischen Fähigkeiten überzeugen.



Terez Montcalm ist Jazz-Musikerin mit Rock-Attitüde. Die Kanadierin überzeugt sowohl mit eigenem Material, als auch mit exzellenten Cover-Versionen.



Gilles Peterson ist als BBC-DJ weltberühmt. Seit vielen Jahren ist er ein Förderer der britischen Musik-Szene. Diesmal entführte er mit "Havanna Cultura" in mittelamerikanische Gefilde.



Juliette Greco ist ist die Personifizierte französische Nachkriegsgeneration. Die "Muse der Existenzialisten" hat bis heute nichts von ihrem Flair verloren.



In der Staatsoper trat Greco gemeinsam mit der jungen Jazz-Musikerin Melody Gardot auf. Gardot ist bekannt als erstklassige Songschreiberin und Performerin.



James Carter ist ein gereifter junger Löwe. Mit seinem Quintet liefert er quicklebendigen und zeitgemäßen Jazz voller Überraschungen, beseelt von mitreißender Energie.



Randy Crawford ist eine Vokalistin ohne Gleichen. Sie versteht es die Sehnsucht und den Kummer von Soul und R&B in etwas Wunderschönes zu verpacken. Eine unvergleichliche Künstlerin.



Air haben mit ihrer Musik die Welt erobert. Verträumt und ästhetischen, zwischen Beats, Gitarre und Synthie. Flach sind die beiden Franzosen nie - in ihren Liedern gibt es immer wieder Neues zu entdecken.



Das Fernwärme Open Air hatte ein tolles Line-Up zu bieten. Dorretta Carter ist seit vielen Jahren die Königin im Reich zwischen Jazz, Funk und Soul.



Zu Al Jarreau muss man nicht mehr viel sagen. Keiner bewegt sich so schlafwandlerisch sicher im zwischen R&B, Jazz und Pop. Al Jarreau ist zurecht eine Ikone und ein großer Künstler.



N'Dambi ist Tochter einer Missionarin und eines Priesters aus Dallas, Texas. Da überraschen die Gospelroots in ihrer fantastischen Stimme nicht. Den Durchbruch hatte sie als Background-Sängerin ihrer Schulfreundin Erykah Badu.



Al Green ist eine lebende Legende. Sein Weg zur Musik-Karriere war steinig, aber mit Songs wie "Love & Happiness" oder "Simpy Beautiful" hat er Millionen Menschen berührt und sich selbst ein Denkmal gebaut.



Jeff Neve und José James beeindruckten im Porgy & Bess. Die beiden wagten sich an eine Neuinterpretation der Musik von Saxophon-Messias John Coltrane und schafften es, im Vergleich nicht unterzugehen.



Herbie Hancock ist die wichtigste Integrationsfigur des Jazz. Sein aktuelles "Imagine Project" versammelt Pop- und Jazz-Talente aus der ganzen Welt, von Mumbai bis Paris.



Wenn Jeff Beck zur Gitarre greift, dann liegt Magie in der Luft. Rock, Blues, Jazzrock, Fusion - er ist überall zu Hause. Sein klares, variantenreiches und elegantes Spiel begeistert auch heute noch.



Die Dublinerin Imelda May ist etwas ganz besonderes. Optisch sieht sie aus wie direkt aus den 1950ern angereist. Ihr famoser Mix aus Rockabilly, Jazz und Blues hat internationaler Anerkennung verholfen.





Muthspiel/Grigoryan/Towner - eine Kombination von der man als Jazz-Fest nur träumen kann. Am Rathausplatz bewiesen die Drei, dass sie absolut erstklassige Musik im Repertoir haben.



Manu Katché ist ein Drummer der Extraklasse. Aufgewachsen in Paris wurde er von Peter Gabriel entdeckt. Sein unglaubliches Spiel führte zu Kollaborationen mit etlichen Stars - etwa Sting oder Tori Amos.





Nikki Yanofsky ist ein veritables Musik-Wunderkind. Die erst 16-jährige Kanadierin hatte mit ihrem Debüt „Ella….Of Thee I Swing“ bereits ein Nummer eins Album in ihrer Heimat.



Der gebürtige Holländer Gerald Clayton hat es geschafft aus dem Schatten seines Vater, des legendären Bassisten John Clayton, herauszutreten. Sein Debüt-Album "Two-Shade" ist ausgezeichnet und wurde zu einem großen Erfolg.

michael.nichtler-strap@repromedia.at