Viel Kunst für wenig Kohle

Eine offen dargebotene Vagina – Öl auf Leinwand, um 199 Euro. Eine abstrakte Gestalt, die Jägermeister trinkt – Tusche auf Papier, um 99 Euro. Kunst muss kein Vermögen kosten. Das beweist Organisator Peter Doujak mit seinem Kunstsupermarkt schon seit fünf Jahren auch den WienerInnen.



Guten Geschmack kann man kaufen



Bis 16. Jänner kann auch die Philosophie-Studentin aus Rudolfsheim-Fünfhaus ein Original für ihre Wohnzimmerwand erstehen. Denn bis dahin sind die Pforten des Umschlagplatzes für Kunstwerke aller Art in der Mariahilfer Straße geöffnet. Als Alternative zum traditionellen Kunsthandel sind die Preise fixiert und bewegen sich zwischen 50 und 299 Euro. Das Spektrum der Arbeiten umfasst alle denkbaren Stile und reicht von Zeichnungen und Aquarellen über Acryl- und Ölgemälde bis hin zu Kleinplastiken und Fotografien. In den ersten vier Jahren stöberten über 100.000 Besucher in den Kunstwerken des Supermarkts. Doujak freut sich: „Der Kunstsupermarkt ist damit eine der erfolgreichsten Plattformen für zeitgenössische Kunst in Österreich.“ Jedes Jahr bemühe man sich, etwa Neues anzubieten. So gibt es seit dem Vorjahr auch Kleinplastiken und Sesselskulpturen. Schönes für Zuhause für jedes Geldbörserl. 



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